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Mar 18
2008

Lanzarote - la isla deportiva

geschrieben von Marlies Gatterbauer in Trainingslager 2008

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Nach einer sehr stressigen Woche mit wenig Schlaf (Auto eingegangen, der Boden wurde im Vorraum neu gelegt, eine Wand im Vorraum habe ich neu gestrichen….) war es endlich soweit – der Abflug zum alljährlichen Trainingslager nach Lanzarote (Playa Blanca). Etwas gezeichnet von der letzten Woche und auch von der letzten Nacht vor dem Trainingslager, in der wir nur 2 Stunden geschlafen haben, machten wir uns gemeinsam mit Pez und Fladi im Taxibus auf zum Flughafen. Nach einem angenehmen Flug von knapp 5 Stunden erreichten wir die Insel, nach weiteren 1,5 Stunden unser Hotel. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, warfen wir uns ins Laufgewand und erkundeten in einem einstündigen Lauf nach Lust und Laune die Stadt Playa Blanca – die Atmosphäre der Stadt wirkt sehr nett – das Meer gleich direkt beim Hotel, das Wetter ein Traum (über 26 Grad derzeit) und eine lockere, entspannte Atmosphäre. Ich persönlich freute mich schon sehr auf Sonntag, an welchem ich endlich mein neues Cannondale (Slice Carbon 2008) ausprobieren konnte. Nach dem morgendlichen Schwimmtraining (7 Uhr im Wasser) war Gü so nett, meinen Sattel in die richtige Länge zu bringen – das machten wir, indem wir diesen um fast 14 cm ! abschnitten (Metallsäge und notwendiges Werkzeug ist natürlich im Gepäck). Dann ging es um kurz nach 12 Uhr Mittag los – meine erste Radausfahrt mit meinem neuen Cannondale. Angeführt von unseren Pros bewegte sich die gesamte Gruppe in Richtung Hauptstraße, die aus der Stadt führte. Aber es dauerte nicht lange und mir passierte ein kleines Hoppala – nach ca. 5 min. Fahrt krachte mein Sattel und bewegte sich in die Senkrechte – wir haben den Sattel wohl sehr genau ausgerichtet, aber ein kleines Detail am Rande vergessen, nämlich diesen anzuschrauben J. Jeff und Gü halfen mir diesen zu befestigen und einer tollen 3 stündigen Radausfahrt stand nichts mehr im Wege. Nach einer anfänglichen Umstellungsphase auf mein neues Schaltsystem direkt am Aerolenker, genoss ich den „Ausritt“ auf meinem neuen Cannondale – einfach super (vor allem bergab, da geht die Post ab)!

Montag Morgen startete mit einem 1,5 stündigen Schwimmtraining – pünktlich um 7 Uhr gingen wir gemeinsam mit Gü, Babsi, Günter, Andi und Evi ins Wasser. Der Höhepunkt dieses Schwimmprogramms waren wohl die 2* (4*200m) mit Widerstandshose – die Hose hat es aber wirklich in sich. Mich konnte nur mehr ein ausreichendes Frühstück und ein Mützchen Schlafvon 1 Stunde (mehr darf es ja nicht vor der nächsten Trainingseinheit sein) für die 2 stündige Radausfahrt (mit Kraftausdauer) (über Yaiza zu den Feuerbergen über El Golfo zurück nach Playa Blanca) mit anschließendem etwas intensiverem Lauf von 1 Stunde retten.

Wie die letzten Tage startete auch der Dienstag um 7 Uhr mit dem 1,5 stündigen Schwimmtraining – ich dachte ja, dass das Montagschwimmen hart gewesen ist, aber dieses war fast noch etwas härter – aber mit meinem Schwimmpartner Gü (ab heute nur mehr Fisch genannt) kämpften wir uns sehr enthusiastisch durch das Programm – der gegenseitige Ansporn und das gegenseitige Ziehen bei den schnellen Passagen ist wirklich super – Danke an diese Stelle. Wie am Vortag hielten wir die Ruhepause ein und am frühen Nachmittag brachen wir zu einer 3 stündigen Fettstoffwechselfahrt gemeinsam mit Günter, Evi, Andi und Jeff auf. Vorgabe waren 2 Stunden im Rekom- und 1 Stunde im GA 1 Lang Bereich (Grundlagenausdauer). Bei starkem Wind und hügeliger Strecke war das kein leichtes Unterfangen, aber ich habe mein Bestes gegeben um die Pulsbereiche so gut wie möglich zu halten. Ein kleiner Höhepunkt dieser Ausfahrt war ein kurzer Abstecher zu den Kamelen bei den Feuerbergen – ein paar Fotos mussten da schon gemacht werden und ein paar Streicheleinheiten für die netten Tiere waren auch dabei (ob die das auch so lustige gefunden haben, von verschwitzten Triatlethen gestreichelt zu werden, wag ich allerdings zu bezweifeln). Natürlich zogen wir beim Nachhauseweg noch eine Schleife über El Golfo (von Rennradfahrerseite einfach genial zu fahren, da neuer Asphalt; von landschaftlicher Seite – ein Traum, da dort das zum Teil grün gefärbte Meer in voller Wucht gegen die hervorragenden Klippen gepeitscht wird….). Auf die 3 Stunden 20 Minuten dauernde Ausfahrt folgte ein 30 minütiger Lauf im Grundlagenausdauerbereich. Und so ging wieder ein erfolgreicher Trainingstag zu Ende. Fortsetzung folgt…..

 




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