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Mai 07
2008
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Tour de Fr....itz 2008 1 - 4 Mai 2008geschrieben von Beate Kakpa in Radrennen |
Als Teamfahrer im Ciclopia Team beschloss ich die 4-tägige Tour zu fahren, anstelle eines Radblocks quasi.
1. Etappe Strassenrennen in Andlersdorf 78km
Bei kühlem und windigem Wetter gings los. 5 Runden zu 15.5km. Bald formierte sich eine homogene Gruppe und ich genoss es richtig, verschiedenen Positionen der Windkante auszutesten. Das Tempo war relativ locker und im Nu verflog die Zeit. Bei der 500m Markierung kurz vorm Ziel, dachte ich mir, ich setze zum Zielsprint an, um den Überraschungsmoment auszunützen. Doch auch mir war klar, dass es eventuell zu früh war! Dennoch rettete ich mich als 1. Dame meiner Gruppe ins Ziel- geschafft!! 4. Platz
2. Etappe EZF Andlersdorf 15.6km
Dies sollte mein Tag werden. Gut ausgeruht ging ich hochmotiviert an den Start. Gerhard überlies mir selbstlos wie er eben ist seine aerodynamische Zippscheibe. Als Andy Blüml, der Ansager, erwähnte, dass ich Duathlonmeisterin und eine sehr starke Zeitfahrerin bin, gab mir das nochmal einen Kick und ich stürmte los. Der Tacho zeigte zumeist um die 43km/h und ich genoss förmlich den Speedrush! Die letzten 3 km waren dann Gegenwind und ich kämpfte und kämpfte. Es gelang mir, einige vor mir einzuholen und am letzten Kilometer gab ich nochmal alles! Meine fantastische Zeit von 23:17 (40,2km/h Schnitt!!!) brachte mir weit überlegen den Etappensieg (fast 1,5 Min vor der 2. Dame). Nun lag ich bereits auf Platz 2 in der Gesamtwertung.
3. Etappe ‘Königsetappe' Strassenrennen in Ebenthal 95km
Dass dies kein Honigschlecken werden wuerde war mir klar. Die Devise war hier einfach, bei den anderen Damen dranzubleiben. Fünf mal waren zwei kleine knackige Anstiege zu bewältigen, autsch, das wird weh tun!! Bestimmt man ja nicht selbst das Tempo, sondern die Gruppe!! Im Pulk von 200 Fahrern gings los mit ‘neutralem Start' auf den ersten drei Kilometern und dann ging die Post ab. Die erste Runde wurde gleich mal ordentlich Tempo gemacht - doch, wie soll man das 5 Runden überleben!! Einige Ausreissversuche wurden erfolgreich vereitelt, zumeist Dank meines Freundes Gerhard. Da die Runde auch ein längeres Bergabstück beinhaltete, traute ich mich gar nicht auf den Tacho zu sehen, da ich noch nie ueber 70km/h im Pulk bergab gefahren bin!! Mein Freund war auch etwas überrascht ob meiner Risikobereitschaft - war es doch aber nötig um an der Gruppe dranzubleiben! Gegen Ende wurde nochmal Tempo verschärft und ich rettete mich mit Zeitgleichheit ins Ziel. Immer noch 2. Platz Gesamt!!
4. Etappe Bergzeitfahren Kahlenberg 4km
Klingt nicht nach viel, aber die 15 Minuten haben geschmerzt. Im Pulk gings vom ‘Donau Fritzi' zum Start am Fusse das Kahlenbergs. Der erste Kilometer ging gleich mittelsteil hoch. Ich kriegte keine Luft und dachte ich müsste explodieren. Mein Schnaufen, nein, es war fast ein Schreien, musste erschreckend auf Zuschauer gewirkt haben - aber mir war das in diesem Augenblick so was von egal. Auf Platz 3 liegend kämpfte ich mich hoch, dem Kopfsteinpflaster trotzend... da ueberholte mich Dame 4 - nein, das konnte ich nicht akzeptieren!! Ja, jetzt wieder auf Position 3! Da war die 2. Dame ein paar Meter vor mir - doch ich wusste nicht mal wie ich die letzten 500m überhaupt überleben sollte, und letztendlich war sie 1 Sekunde vor mir im Ziel. Ja, so eine Radrundfahrt ist so viel anders als ein Duathlon/Triathlon!!
Gesamtplatzierung: 2. Dame!!
Fazit: Eine tolle Lernerfahrung, ein paar Pokale und Blumenstraeusse mehr. Drei unserer Teamkollegen stürzten, einer musste ins Spital mit Schulterblatt- und Rippenbrüchen. Also, eigentlich kann ich es Euch nicht empfehlen!! Und doch gab es Momente der Gruppendynamik, die mich irgendwie erahnen lassen, warum manche sowas überhaupt immer wieder machen.....
1. Etappe Strassenrennen in Andlersdorf 78km
2. Etappe EZF Andlersdorf 15.6km
Dies sollte mein Tag werden. Gut ausgeruht ging ich hochmotiviert an den Start. Gerhard überlies mir selbstlos wie er eben ist seine aerodynamische Zippscheibe. Als Andy Blüml, der Ansager, erwähnte, dass ich Duathlonmeisterin und eine sehr starke Zeitfahrerin bin, gab mir das nochmal einen Kick und ich stürmte los. Der Tacho zeigte zumeist um die 43km/h und ich genoss förmlich den Speedrush! Die letzten 3 km waren dann Gegenwind und ich kämpfte und kämpfte. Es gelang mir, einige vor mir einzuholen und am letzten Kilometer gab ich nochmal alles! Meine fantastische Zeit von 23:17 (40,2km/h Schnitt!!!) brachte mir weit überlegen den Etappensieg (fast 1,5 Min vor der 2. Dame). Nun lag ich bereits auf Platz 2 in der Gesamtwertung.
3. Etappe ‘Königsetappe' Strassenrennen in Ebenthal 95km
4. Etappe Bergzeitfahren Kahlenberg 4km
Klingt nicht nach viel, aber die 15 Minuten haben geschmerzt. Im Pulk gings vom ‘Donau Fritzi' zum Start am Fusse das Kahlenbergs. Der erste Kilometer ging gleich mittelsteil hoch. Ich kriegte keine Luft und dachte ich müsste explodieren. Mein Schnaufen, nein, es war fast ein Schreien, musste erschreckend auf Zuschauer gewirkt haben - aber mir war das in diesem Augenblick so was von egal. Auf Platz 3 liegend kämpfte ich mich hoch, dem Kopfsteinpflaster trotzend... da ueberholte mich Dame 4 - nein, das konnte ich nicht akzeptieren!! Ja, jetzt wieder auf Position 3! Da war die 2. Dame ein paar Meter vor mir - doch ich wusste nicht mal wie ich die letzten 500m überhaupt überleben sollte, und letztendlich war sie 1 Sekunde vor mir im Ziel. Ja, so eine Radrundfahrt ist so viel anders als ein Duathlon/Triathlon!!
Gesamtplatzierung: 2. Dame!!
Fazit: Eine tolle Lernerfahrung, ein paar Pokale und Blumenstraeusse mehr. Drei unserer Teamkollegen stürzten, einer musste ins Spital mit Schulterblatt- und Rippenbrüchen. Also, eigentlich kann ich es Euch nicht empfehlen!! Und doch gab es Momente der Gruppendynamik, die mich irgendwie erahnen lassen, warum manche sowas überhaupt immer wieder machen.....

